Leuchtturm Vinga

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Typ: Orientierungsfeuer Leuchtturm Vinga
Internationale Nr. C0565
Schwedische Nr. SV-754700
NGA-Nummer: 1020
ARLHS: SWE-076
Position: 57°37'54"N - 11°36'04"E
Kennung: FI (2) WRG 30 s
[1+(7,5)+1+(20,5) s]
Optik: Fresnel-Linse  16-fach a 22,5°
(1840 mm Brennweite)
Bauwerkshöhe: 29 m
Feuerhöhe: 46 m
Tragweite: Weiß 25 sm
Inbetriebnahme: 1890
Fotos: August 2011
Der graue, quadratische Turm (Vinga Fyr) aus Granitsteinen mit runder Laterne und Galerie steht auf der Insel Vinga, vor der West-Einfahrt nach Göteborg. Vinga ist die äußerste Schäreninsel, wenn man Göteborg verlässt und auf das offene Meer fährt. 1948 wurde der Leuchtturm elektrifiziert und 1974 automatisiert.
Ein erster Leuchtturm wurde im Jahre 1841 auf der Insel erbaut, es war der erste schwedische Leuchtturm mit einer Linse. Ein zweiter Turm wurde 1854 gebaut.
Leuchtturm Vinga
Neben dem Leuchtturm steht eine pyramidenförmige, rote Bake von 1857, die die Insel Vinga unverkennbar macht. Vinga ist heute eine beliebte Touristenattraktion. Im Sommer gibt es von Göteborg aus oft geführte Touren auf die Insel.
Der berühmte Göteborger Dichter und Musiker Evert Taube wuchs auf der kleinen Insel auf. Schon früh packte ihn die Sehnsucht nach der Ferne – und er sagte: "Sverige ligger i öster och västerut där ligger världen." (Schweden liegt im Osten, und im Westen da liegt die Welt). Zu Taubes Jugendzeiten lebten rund 40 Menschen auf der Insel, die aus rundgewaschenen Porphyrit-Felsen, ein paar Grasmatten und einem Grundwasserzugang besteht. Everts Vater war ab 1890 der erste Leuchtturmwärter des "neuen" Leuchtturms Vinga.

 

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